Drei Pakete
Die meisten Zusammenarbeiten beginnen mit der Bestandsaufnahme und gehen dann in die Umsetzung. Schulung läuft häufig parallel, weil sie förderfähig ist und die Akzeptanz im Haus deutlich verbessert.
Bestandsaufnahme
Der Einstieg — ohne Verpflichtung zur Umsetzung
je nach Unternehmensgröße, verbindlich vorab
- Gespräche mit 3–6 Personen im Haus
- Analyse von Prozessen, Daten und Systemen
- Potenzialliste mit Aufwandsschätzung
- Priorisierung nach Wirkung, Aufwand, Risiko
- Prüfung der Fördermöglichkeiten
- Abschlussgespräch mit klarer Empfehlung
Umsetzung
Ein Prozess, produktiv und messbar
abhängig von Zahl und Qualität der Schnittstellen
- Ein Anwendungsfall vollständig umgesetzt
- Anbindung an Ihre bestehenden Systeme
- Kennzahlen vorher und nachher
- Fehlerbenachrichtigung und Protokoll
- Einweisung Ihrer Mitarbeiter
- Dokumentation zur Weiterarbeit
- Abschaltbar ohne Folgeschäden
Schulung
Inhouse, an Ihren eigenen Aufgaben
für die gesamte Gruppe, nicht je Teilnehmer — kürzerer Impulsvortrag ab 800 €
- Tagesworkshop für 6–12 Personen
- Vorbereitung mit Ihren echten Aufgaben
- Pflichtinhalte nach Art. 4 EU AI Act
- Dokumentierter Kompetenznachweis
- Vorlagen und Regeln zum Mitnehmen
- Förderfähig über das QCG
Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer. Reisekosten weisen wir bei Terminen vor Ort gesondert aus und stimmen sie vorher ab.
Was den Preis bestimmt
Nicht die KI. In allen Projekten entfällt der größere Teil des Aufwands auf Anbindung, Datenaufbereitung und Test — vier Faktoren entscheiden über die Spanne.
Zahl der Systeme
Jedes zusätzliche System, das angebunden werden muss, kostet Zeit. Zwei Systeme sind Routine, sechs sind ein anderes Projekt.
Qualität der Schnittstellen
Ein System mit sauberer API ist in Stunden angebunden. Eines ohne Schnittstelle kann den Aufwand verdoppeln — das ist der häufigste Kostentreiber.
Zustand der Daten
Wenn Stammdaten widersprüchlich sind, geht Zeit in Bereinigung statt in Automatisierung. Wir erkennen das in der Bestandsaufnahme.
Zahl der Sonderfälle
Die ersten 80 Prozent der Fälle sind schnell abgedeckt. Jede weitere Ausnahme kostet überproportional — deshalb raten wir oft, sie beim Menschen zu lassen.
Drei Beispiele, durchgerechnet
Richtwerte aus abgeschlossenen Projekten. Die tatsächlichen Zahlen hängen an Ihren Volumina — die Größenordnung stimmt aber in aller Regel.
| Vorhaben | Ausgangslage | Kosten | Wirkung | Amortisation |
|---|---|---|---|---|
| Belegerfassung automatisieren | 400 Eingangsrechnungen im Monat, je rund 4 Minuten manuelle Erfassung | 5.000 – 8.000 € einmalig, 20–40 € monatlich | rund 20 Stunden im Monat | 6–9 Monate |
| KI-Telefonassistent | Handwerksbetrieb, 25 Anrufe täglich, davon 8 unbeantwortet | 2.000 – 5.000 € Einrichtung, 150–350 € monatlich | keine verlorenen Anrufe mehr | 3–6 Monate |
| Interner Wissensassistent | 60 Servicemitarbeiter, viele Rückfragen an erfahrene Kollegen | 12.000 – 20.000 € einmalig, 100–300 € monatlich | kürzere Einarbeitung, weniger Unterbrechungen | 9–18 Monate |
Die drei Beispiele im Detail nachlesen →
Förderung: was der Staat übernimmt
Weiterbildung von Beschäftigten wird über das Qualifizierungschancengesetz gefördert — beantragt vom Arbeitgeber, vor Beginn der Maßnahme. Die Quote hängt an der Betriebsgröße: Je kleiner das Unternehmen, desto höher der Zuschuss.

Was nicht extra kostet
- Das Erstgespräch — 30 Minuten, unverbindlich
- Die Aufwandsschätzung nach der Bestandsaufnahme
- Prüfung der Fördermöglichkeiten für Ihr Vorhaben
- Dokumentation und Einweisung zum Projektabschluss
- Nacharbeiten, wenn etwas nicht so läuft wie zugesagt
Wann wir abraten
Ein Teil unserer Arbeit besteht darin, Projekte zu verhindern. Das klingt für einen Dienstleister seltsam, spart aber beiden Seiten Geld.
Wir raten regelmäßig ab, wenn die Datenlage zu dünn ist, wenn ein Prozess vor der Automatisierung erst einmal aufgeräumt gehört, oder wenn ein Standardprodukt die Aufgabe besser löst als eine Eigenentwicklung. In diesen Fällen zahlen Sie die Bestandsaufnahme und sonst nichts.
Häufige Fragen zu Preisen
Warum stehen die Preise überhaupt auf der Website?
Weil die Preisfrage der häufigste Einwand in diesem Markt ist und von den meisten Anbietern hinter ein Kontaktformular gelegt wird. Wir halten das für Zeitverschwendung auf beiden Seiten — wenn die Größenordnung nicht passt, sollten Sie das vor dem Gespräch wissen.
Rechnen Sie nach Aufwand ab?
Nein. Projekte werden vorab verbindlich kalkuliert. Was länger dauert als geschätzt, geht zu unseren Lasten. Das setzt voraus, dass der Umfang vorher klar ist — deshalb steht die Bestandsaufnahme am Anfang und ist nicht optional.
Was passiert, wenn sich in der Analyse nichts lohnt?
Dann sagen wir das und Sie zahlen nur die Bestandsaufnahme. Das kommt regelmäßig vor — meist, weil die Datenlage zu dünn ist oder ein Standardprodukt die Aufgabe besser löst. Uns ist ein ehrliches Nein lieber als ein Projekt, das nach sechs Monaten still eingestellt wird.
Gibt es laufende Kosten?
Zwei Arten. Erstens die Nutzung der KI-Modelle, meist wenige Cent je Vorgang — bei hohen Stückzahlen der bestimmende Posten. Zweitens optionale Wartung, üblicherweise 10 bis 20 Prozent der Umsetzungssumme pro Jahr. Beides weisen wir vorab aus.
Muss ich die Wartung buchen?
Nein. Ziel ist, dass Sie die Systeme selbst betreiben können — deshalb gehört Einweisung und Dokumentation zum Projektabschluss. Wartung übernehmen wir nur, wenn im Haus niemand die Zeit dafür hat.
Wie läuft die Förderung konkret?
Für Weiterbildung von Beschäftigten über das Qualifizierungschancengesetz, beantragt vom Arbeitgeber vor Maßnahmenbeginn. Wir prüfen die Voraussetzungen und bereiten die Unterlagen vor. Wichtig: Nicht jede Schulung erfüllt die Kriterien — Details unter Förderung.
