Preise

Was KI kostet — offen gerechnet

Die Preisfrage wird in diesem Markt meist hinter einem Kontaktformular versteckt. Hier stehen die Rahmen, die Faktoren, die sie bewegen, und drei durchgerechnete Beispiele.

Erstgespräch vereinbaren +49 174 164 5727

Schreibtisch mit Taschenrechner, Kalkulationstabelle und Laptop bei der Projektkalkulation

Drei Pakete

Die meisten Zusammenarbeiten beginnen mit der Bestandsaufnahme und gehen dann in die Umsetzung. Schulung läuft häufig parallel, weil sie förderfähig ist und die Akzeptanz im Haus deutlich verbessert.

Bestandsaufnahme

Der Einstieg — ohne Verpflichtung zur Umsetzung

1.900 – 3.400 €

je nach Unternehmensgröße, verbindlich vorab

  • Gespräche mit 3–6 Personen im Haus
  • Analyse von Prozessen, Daten und Systemen
  • Potenzialliste mit Aufwandsschätzung
  • Priorisierung nach Wirkung, Aufwand, Risiko
  • Prüfung der Fördermöglichkeiten
  • Abschlussgespräch mit klarer Empfehlung
Bestandsaufnahme anfragen

Schulung

Inhouse, an Ihren eigenen Aufgaben

ab 2.500 €

für die gesamte Gruppe, nicht je Teilnehmer — kürzerer Impulsvortrag ab 800 €

  • Tagesworkshop für 6–12 Personen
  • Vorbereitung mit Ihren echten Aufgaben
  • Pflichtinhalte nach Art. 4 EU AI Act
  • Dokumentierter Kompetenznachweis
  • Vorlagen und Regeln zum Mitnehmen
  • Förderfähig über das QCG
Schulung anfragen

Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer. Reisekosten weisen wir bei Terminen vor Ort gesondert aus und stimmen sie vorher ab.

Was den Preis bestimmt

Nicht die KI. In allen Projekten entfällt der größere Teil des Aufwands auf Anbindung, Datenaufbereitung und Test — vier Faktoren entscheiden über die Spanne.

Zahl der Systeme

Jedes zusätzliche System, das angebunden werden muss, kostet Zeit. Zwei Systeme sind Routine, sechs sind ein anderes Projekt.

Qualität der Schnittstellen

Ein System mit sauberer API ist in Stunden angebunden. Eines ohne Schnittstelle kann den Aufwand verdoppeln — das ist der häufigste Kostentreiber.

Zustand der Daten

Wenn Stammdaten widersprüchlich sind, geht Zeit in Bereinigung statt in Automatisierung. Wir erkennen das in der Bestandsaufnahme.

Zahl der Sonderfälle

Die ersten 80 Prozent der Fälle sind schnell abgedeckt. Jede weitere Ausnahme kostet überproportional — deshalb raten wir oft, sie beim Menschen zu lassen.

Drei Beispiele, durchgerechnet

Richtwerte aus abgeschlossenen Projekten. Die tatsächlichen Zahlen hängen an Ihren Volumina — die Größenordnung stimmt aber in aller Regel.

VorhabenAusgangslageKostenWirkungAmortisation
Belegerfassung automatisieren 400 Eingangsrechnungen im Monat, je rund 4 Minuten manuelle Erfassung 5.000 – 8.000 € einmalig, 20–40 € monatlich rund 20 Stunden im Monat 6–9 Monate
KI-Telefonassistent Handwerksbetrieb, 25 Anrufe täglich, davon 8 unbeantwortet 2.000 – 5.000 € Einrichtung, 150–350 € monatlich keine verlorenen Anrufe mehr 3–6 Monate
Interner Wissensassistent 60 Servicemitarbeiter, viele Rückfragen an erfahrene Kollegen 12.000 – 20.000 € einmalig, 100–300 € monatlich kürzere Einarbeitung, weniger Unterbrechungen 9–18 Monate

Die drei Beispiele im Detail nachlesen →

Förderung: was der Staat übernimmt

Weiterbildung von Beschäftigten wird über das Qualifizierungschancengesetz gefördert — beantragt vom Arbeitgeber, vor Beginn der Maßnahme. Die Quote hängt an der Betriebsgröße: Je kleiner das Unternehmen, desto höher der Zuschuss.

Zuschuss zu den Lehrgangskosten nach Betriebsgröße
unter 10 Beschäftigte
100%
10 bis 249
50%
250 bis 2.499
25%
ab 2.500
15%
Angaben nach § 82 SGB III. Zusätzlich ist ein Zuschuss zum fortgezahlten Arbeitsentgelt möglich. Voraussetzung ist unter anderem ein AZAV-zertifizierter Träger — wir sagen im Erstgespräch, ob Ihr Vorhaben in Frage kommt.
Beratungsgespräch zur Förderung einer KI-Weiterbildung mit Antragsunterlagen
Der Antrag läuft über den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und muss vor Beginn der Maßnahme bewilligt sein.

Was nicht extra kostet

  • Das Erstgespräch — 30 Minuten, unverbindlich
  • Die Aufwandsschätzung nach der Bestandsaufnahme
  • Prüfung der Fördermöglichkeiten für Ihr Vorhaben
  • Dokumentation und Einweisung zum Projektabschluss
  • Nacharbeiten, wenn etwas nicht so läuft wie zugesagt

Wann wir abraten

Ein Teil unserer Arbeit besteht darin, Projekte zu verhindern. Das klingt für einen Dienstleister seltsam, spart aber beiden Seiten Geld.

Wir raten regelmäßig ab, wenn die Datenlage zu dünn ist, wenn ein Prozess vor der Automatisierung erst einmal aufgeräumt gehört, oder wenn ein Standardprodukt die Aufgabe besser löst als eine Eigenentwicklung. In diesen Fällen zahlen Sie die Bestandsaufnahme und sonst nichts.

Häufige Fragen zu Preisen

Warum stehen die Preise überhaupt auf der Website?

Weil die Preisfrage der häufigste Einwand in diesem Markt ist und von den meisten Anbietern hinter ein Kontaktformular gelegt wird. Wir halten das für Zeitverschwendung auf beiden Seiten — wenn die Größenordnung nicht passt, sollten Sie das vor dem Gespräch wissen.

Rechnen Sie nach Aufwand ab?

Nein. Projekte werden vorab verbindlich kalkuliert. Was länger dauert als geschätzt, geht zu unseren Lasten. Das setzt voraus, dass der Umfang vorher klar ist — deshalb steht die Bestandsaufnahme am Anfang und ist nicht optional.

Was passiert, wenn sich in der Analyse nichts lohnt?

Dann sagen wir das und Sie zahlen nur die Bestandsaufnahme. Das kommt regelmäßig vor — meist, weil die Datenlage zu dünn ist oder ein Standardprodukt die Aufgabe besser löst. Uns ist ein ehrliches Nein lieber als ein Projekt, das nach sechs Monaten still eingestellt wird.

Gibt es laufende Kosten?

Zwei Arten. Erstens die Nutzung der KI-Modelle, meist wenige Cent je Vorgang — bei hohen Stückzahlen der bestimmende Posten. Zweitens optionale Wartung, üblicherweise 10 bis 20 Prozent der Umsetzungssumme pro Jahr. Beides weisen wir vorab aus.

Muss ich die Wartung buchen?

Nein. Ziel ist, dass Sie die Systeme selbst betreiben können — deshalb gehört Einweisung und Dokumentation zum Projektabschluss. Wartung übernehmen wir nur, wenn im Haus niemand die Zeit dafür hat.

Wie läuft die Förderung konkret?

Für Weiterbildung von Beschäftigten über das Qualifizierungschancengesetz, beantragt vom Arbeitgeber vor Maßnahmenbeginn. Wir prüfen die Voraussetzungen und bereiten die Unterlagen vor. Wichtig: Nicht jede Schulung erfüllt die Kriterien — Details unter Förderung.