Glossar

Make.com: visuelle Automatisierung als Dienst

Make ist eine Automatisierungsplattform mit visueller Oberfläche und vielen Integrationen. Abrechnung nach Operationen, Stärken und wo es teuer wird.

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Make.com: visuelle Automatisierung als Dienst

Make (früher Integromat) ist eine cloudbasierte Automatisierungsplattform, mit der sich Abläufe zwischen verschiedenen Webdiensten über eine visuelle Oberfläche verbinden lassen — ohne Programmierung. Nutzer verketten fertige Bausteine (Module) zu Szenarien, die Daten automatisch weiterreichen: etwa eine eingehende E-Mail auslesen, den Inhalt in ein CRM schreiben und eine Benachrichtigung senden. Der Anbieter sitzt in Tschechien und gehört zur Celonis-Gruppe.

Funktionsweise

Jedes Szenario besteht aus Modulen, die nacheinander ausgeführt werden. Ein Auslöser (Trigger) startet den Ablauf, weitere Module verarbeiten und verteilen die Daten. Verzweigungen, Filter und Schleifen bilden auch komplexere Logik ab. Die grafische Darstellung mit sichtbarem Datenfluss macht selbst verschachtelte Abläufe nachvollziehbar — eine Stärke gegenüber vielen Wettbewerbern. Make zählt damit zu den Low-Code-Werkzeugen der Prozessautomatisierung.

Abrechnung nach Operationen

Der zentrale Kostenmechanismus: Make rechnet je Operation ab — jeder einzelne Modulaufruf zählt. Ein Szenario mit fünf Modulen, das stündlich läuft, verbraucht entsprechend viele Operationen pro Monat. Bei niedrigem Volumen ist das günstig, bei hohem Durchsatz wachsen die Kosten merklich mit.

MerkmalMaken8n
Betriebnur als Dienst (Cloud)Cloud oder selbst gehostet
Abrechnungje Operationje Ausführung / Flatrate möglich
DatenhoheitAnbieter-Servereigener Server möglich
Einstiegsehr einfachetwas technischer

Stärken und Grenzen

Stärken sind der sehr schnelle Einstieg, die gute Übersichtlichkeit auch bei verzweigten Abläufen und die umfangreiche Bibliothek an fertigen Anbindungen zu Tausenden Diensten. Die Grenzen: Make läuft ausschließlich als Cloud-Dienst — Selbstbetrieb ist nicht möglich, die Daten werden auf Anbieter-Servern verarbeitet. Für datenschutzkritische Abläufe und hohe Stückzahlen ist beides der entscheidende Nachteil.

Ob Make, n8n oder eine andere Plattform für Ihre Abläufe die günstigste Wahl ist, hängt von Volumen und Datenschutzanforderungen ab — dazu berät unsere KI-Beratung.

Häufige Fragen

Was unterscheidet Make von n8n?

Make läuft ausschließlich als Dienst, n8n lässt sich selbst hosten. Make rechnet je Operation ab, wodurch die Kosten mit dem Volumen wachsen.

Für wen ist Make geeignet?

Für einen schnellen Start in einer reinen SaaS-Landschaft ohne besondere Anforderungen an den Verarbeitungsort.

Was ist Make.com?

Make (früher Integromat) ist eine cloudbasierte Automatisierungsplattform, mit der sich Abläufe zwischen Webdiensten über eine visuelle Oberfläche verbinden lassen — ohne Programmierung. Fertige Module werden zu Szenarien verkettet, etwa E-Mail auslesen, Inhalt ins CRM schreiben, Benachrichtigung senden.

Wie funktioniert die Abrechnung bei Make?

Je Operation: Jeder einzelne Modulaufruf zählt. Ein Szenario mit fünf Modulen, das stündlich läuft, verbraucht entsprechend viele Operationen pro Monat — bei niedrigem Volumen günstig, bei hohem Durchsatz wachsen die Kosten merklich mit.

Kann man Make selbst hosten?

Nein, Make läuft ausschließlich als Cloud-Dienst; die Daten werden auf den Servern des Anbieters verarbeitet. Wer Datenhoheit auf dem eigenen Server braucht, muss auf eine selbst hostbare Alternative wie n8n ausweichen.

Wo sitzt der Anbieter von Make?

In Tschechien, also innerhalb der EU; das Unternehmen gehört zur Celonis-Gruppe. Die Verarbeitung findet dennoch auf Anbieter-Servern statt, was bei datenschutzkritischen Abläufen der entscheidende Punkt ist.